Alle Tools

Dieses Werkzeug ist noch im Aufbau

Es ist absichtlich nirgends verlinkt und steht in keiner Suchmaschine. Was du hier siehst, kann sich jederzeit ändern oder nicht funktionieren.

DJ Tool

MIDI-Monitor

Sehen und hören, was dein Pult sendet

Tool — jetzt ausprobieren

Schließ deinen Controller per USB an, und der Browser hört mit: Jede Taste, jeder Fader, jedes Jogwheel kommt als MIDI-Nachricht an und steht Zeile für Zeile im Protokoll — roh als Bytes und übersetzt in Kanal, Nummer und Wert. Auf einem gezeichneten Zweikanal-Pult — Jogwheels, Transport, Pads, Mixer mit EQ, Fadern und Crossfader — leuchtet auf, was du gerade anfasst; jedes der 45 Elemente lernt der Monitor zu, so wie es jede DJ-Software beim Mapping tut, und danach folgt das Bild deiner Hand. Ohne Controller übernimmt ein Pult aus Pixeln, das dieselben Bytes schickt. Und wer den Ton einschaltet, steuert damit zwei laufende Loops: Crossfader blendet, EQ schneidet, Pads schlagen, der Tempo-Fader zieht — aus „CC 31 = 64“ wird etwas, das man hört.

Was du damit lernst

Was zwischen deiner Hand und der Software wirklich passiert. Ein Controller ist kein Zauberkasten, sondern ein Gerät, das Zahlen schickt — drei Bytes je Bewegung. Wer das einmal gesehen hat, versteht, warum ein Mapping in der Software funktioniert, warum ein Fader manchmal zwei Nummern sendet und wo er ansetzt, wenn ein Knopf nichts tut.

So benutzt du das Tool

1.

Controller einschalten und direkt per USB an den Rechner — dann im Browser auf „Controller verbinden“ und die Erlaubnis bestätigen

2.

Irgendeinen Regler bewegen: Im Protokoll erscheint sofort eine Zeile mit Kanal, Nummer und Wert

3.

Ein Element im Bild anklicken und genau dieses Element am Gerät bewegen — Fader über den ganzen Weg, Knöpfe einmal drücken

4.

Die Zuordnung prüfen: Der Balken muss deiner Hand folgen, die Taste muss beim Drücken aufleuchten

5.

So viele zuordnen, wie du willst — die Zuordnung bleibt im Browser gespeichert, beim nächsten Besuch ist sie noch da

6.

Kein Controller da? „Ohne Controller ausprobieren“ schaltet ein Pult aus Pixeln ein, das dieselben Bytes schickt — Regler ziehen, Protokoll lesen, Zuordnung üben

7.

„Ton einschalten“ drücken, ein Deck starten und mit deinen zugeordneten Reglern mischen — mit Kopfhörern

8.

Im Blind-Griff zehn Runden spielen: Der Monitor nennt ein Element, du greifst hin, ohne hinzusehen

Profi-Tipp

Ordne erst Crossfader, beide Kanalfader und die EQ-Knöpfe zu, dann schalte den Ton ein. Ab da übst du nicht mehr am Bild, sondern am Klang — und hörst sofort, was ein LOW-Kill wirklich anrichtet.

Häufige Fehler

  • Beim Lernen den falschen Regler anfassen. Der Monitor nimmt das Element, das sich am meisten bewegt hat — wer während „Bewege jetzt“ noch schnell die Lautstärke nachzieht, ordnet den Gain-Regler zu.

  • Die Erlaubnis einmal wegklicken und die Seite dann für kaputt halten. Der Browser fragt nicht noch einmal; die Einstellung sitzt hinter dem Schloss-Symbol in der Adresszeile.

  • Den Controller erst anstecken, wenn die DJ-Software schon läuft. Unter Windows hält sie den Anschluss dann oft für sich, und der Monitor sieht ein Gerät, das nichts sagt.

Empfohlene Übungszeit

15–30 Minuten

Nimm dir die Zeit am Stück — Gehör und Timing entwickeln sich durch Wiederholung, nicht durch Lesen.

Du hast es, wenn du beim Bewegen eines beliebigen Reglers vorhersagen kannst, welche Zeile gleich im Protokoll erscheint — und wenn du im Blind-Griff zehn Runden schaffst, ohne auf den Controller zu sehen.

Fragen zu diesem Werkzeug

Der Monitor findet mein Gerät nicht. Woran liegt das?

Drei Dinge der Reihe nach. Ist der Controller eingeschaltet und direkt per USB angeschlossen — nicht über einen Hub, der nur lädt? Kann dein Browser Web MIDI — das sagt dir der Monitor beim Öffnen selbst? Und hast du die Erlaubnis erteilt — nach einem Klick auf „Blockieren“ fragt der Browser nicht noch einmal, das Schloss-Symbol in der Adresszeile öffnet die Einstellung wieder. Auf dem Mac zeigt das Audio-MIDI-Setup, ob das System das Gerät überhaupt sieht: Die DDJ-FLX4 gibt ihre Bedienung laut Handbuch als MIDI über USB aus und erscheint dort als „DDJ-FLX4“. Unter Windows kann eine laufende DJ-Software den Anschluss für sich behalten.

Was bedeuten die drei Zahlen im Protokoll?

Das erste Byte sagt, welche Art Nachricht es ist und auf welchem der sechzehn Kanäle sie kommt. Das zweite nennt das Bedienelement — eine Controller-Nummer bei Fadern und Drehreglern, eine Notennummer bei Tasten und Pads. Das dritte ist die Stellung oder der Anschlag, null bis 127. Ein Fader, der langsam läuft, schickt Dutzende dieser Nachrichten hintereinander; eine Taste genau zwei, gedrückt und losgelassen. Feine Fader schicken oft zwei Nummern gleichzeitig, eine grobe und eine feine — der Monitor nimmt beim Lernen die grobe.

Kann der Monitor rekordbox steuern oder Musik abspielen?

Nein, und das ist Absicht. Er hört nur zu: Es geht keine einzige Nachricht zum Gerät, und Ton kommt aus ihm nicht. Deine DJ-Software läuft daneben weiter — auf dem Mac dürfen mehrere Programme denselben MIDI-Eingang gleichzeitig lesen, du kannst rekordbox also offen lassen und hier mitschauen, was deine Hand tut. Ein eigener Klang im Browser, den der Controller steuert, ist der nächste Schritt und nicht dieses Werkzeug.

Was passiert mit dem, was der Monitor mitliest?

Nichts verlässt den Browser. Die Nachrichten stehen nur im Protokoll auf dem Bildschirm und sind weg, sobald du die Seite schließt. Gespeichert wird allein die gelernte Zuordnung — ein Eintrag je Element im Speicher deines Browsers, damit du sie beim nächsten Mal nicht neu lernen musst. Ein Klick auf „Zuordnung löschen“ entfernt auch das. Es gibt keinen Server, der etwas davon sieht, und keine Auswertung, die es zählt.

Was genau höre ich, wenn ich den Ton einschalte?

Zwei Loops, die im Browser entstehen — Kick, Bass, Hi-Hats, Akkorde, nichts wird geladen. Dein Controller ist das Mischpult dazu: Der Crossfader blendet zwischen beiden Decks (mit konstanter Leistung, die Mitte ist deshalb nicht halb so laut), die Kanalfader ziehen auf, HI, MID und LOW schneiden echte Bänder bis zum Kill, der Filter macht zu und auf, der Tempo-Fader zieht um ±8 Prozent, das Jogwheel schubst kurz an, und die acht Pads je Deck schlagen Kick, Clap, Hi-Hat, Bass, Stab und Fläche. Stumm bleiben CUE, SYNC und BROWSE: Vorhören braucht einen zweiten Ausgang, den ein Browser nicht hat, und ein SYNC ohne zweiten echten Track wäre eine Behauptung. Es klingt nichts, bevor du auf „Ton einschalten“ drückst, und nichts von einem Element, das du nicht zugeordnet hast.

Was bringt mir das Blind-Griff-Spiel?

Phase 2 formuliert das Ziel so: Du schaust beim Mixen nicht mehr auf den Controller, du fühlst ihn. Das lässt sich bis jetzt nirgends messen — im Blind-Griff schon. Der Monitor nennt ein Element, die Uhr läuft, und gezählt wird, ob du es beim ersten Versuch triffst und wie schnell. Zehn Runden, Serie gibt Aufschlag, der Bestwert bleibt in deinem Browser. Gefragt wird nur nach Elementen, die du vorher zugeordnet hast — nach einem Knopf zu fragen, dessen Nachricht niemand kennt, hieße jeden richtigen Griff als Fehler zu zählen.

Ich habe gerade keinen Controller. Bringt mir das Werkzeug trotzdem etwas?

Ja, über den Probemodus. „Ohne Controller ausprobieren“ schaltet ein Pult aus Pixeln ein: Du ziehst Fader, drehst Jogwheels und drückst PLAY mit Maus, Finger oder Pfeiltasten, und die Attrappe schickt dieselben Bytefolgen, die ein echtes Gerät schicken würde — durch denselben Weg, ins selbe Protokoll. Damit lässt sich alles üben, was später am Gerät zählt: die drei Zahlen lesen, eine Zuordnung lernen, ein Jogwheel an seinen Werten erkennen. Nur der Beweis, dass DEIN Controller mit DEINEM Rechner spricht, fehlt — den liefert erst das Kabel.

Dein nächster Schritt

Tool ausprobiert — wie geht’s weiter?

„Alle Sektionen des FLX2 kennen“ ist die passende Lektion dazu aus Phase 2: Hardware Setup (13 Lektionen). Im Lernpfad baust du darauf auf: Schritt für Schritt, mit Verständnis-Checks und einem Fortschritt, der gespeichert bleibt.

  • Fortschritt, XP und Streak werden gespeichert
  • 12 Phasen vom ersten Track bis zum Club-Set
  • Kostenlos — kein Download, keine Zahlungsdaten

Die Tools bleiben auch ohne Konto frei nutzbar.