DJ Tool
Set Energy Planner
BPM- und Energie-Kurve planen
Tool — jetzt ausprobieren
Trage bis zu 12 Tracks mit BPM und Energie-Level ein. Das Tool zeigt dir die Kurve deines Sets und gibt automatisches Feedback ob der Aufbau professionell ist.
Was du damit lernst
Ein Set planen das eine Geschichte erzählt — mit Aufbau, Peak und sauberem Closer. Das ist der Unterschied zwischen 'Tracks abspielen' und 'ein Set spielen'.
So benutzt du das Tool
Füge deine Tracks hinzu (Name optional, BPM und Energie sind wichtig)
Energie-Level: 1 = sehr ruhig, 10 = absoluter Peak
Position: Opener (Anfang), Mid (Mitte), Peak (Höhepunkt), Closer (Ende)
Ziehe Tracks per Drag & Drop um die Reihenfolge zu ändern
Der Live-Graph und das automatische Feedback aktualisieren sich sofort
Klassische Set-Energie-Kurve: Langsamer Aufbau (Opener 4-5/10) → Steiger auf Peak (8-9/10) in der Mitte → leichter Abfall zum Closer (6-7/10). Vermeide BPM-Sprünge über 8 BPM.
Häufige Fehler
Den Höhepunkt zu früh setzen. Danach hast du eine halbe Stunde, in der es nur noch runtergehen kann.
Große Tempo-Sprünge zwischen zwei Einträgen. Auf dem Papier sieht die Kurve gut aus, im Raum bricht der Fluss.
Zwölf Tracks planen und keinen Ersatz. Ein Plan ohne Alternativen ist im ersten unerwarteten Moment wertlos.
15–30 Minuten
Nimm dir die Zeit am Stück — Gehör und Timing entwickeln sich durch Wiederholung, nicht durch Lesen.
Du kannst es, wenn deine geplante Kurve nach dem Set noch zu dem passt, was du tatsächlich gespielt hast — bei höchstens zwei Abweichungen.
Fragen zu diesem Werkzeug
Wie schätze ich das Energie-Level eines Tracks?
Nicht nach Tempo, sondern nach Wirkung: Wie viel passiert gleichzeitig, wie tief und wie durchgehend ist der Bass, wie viel Fläche gegen wie viel Rhythmus? Ein langsamer Track kann mehr Druck haben als ein schneller. Die Zahl ist ohnehin nur relativ zu deinen eigenen Tracks — sie muss nur untereinander stimmen.
Muss ein Set immer aufsteigen?
Nein, aber es braucht eine Richtung. Ein Set, das eine Stunde auf demselben Niveau läuft, ermüdet — nicht weil es schlecht ist, sondern weil nichts mehr auffällt. Der Aufbau mit Höhepunkt und Rücknahme am Ende ist die verbreitetste Form, weil sie Aufmerksamkeit erzeugt und wieder freigibt. Andere Formen funktionieren, wenn sie beabsichtigt sind.
Gilt das auch für ein Warm-up?
Nein, und das ist der häufigste Planungsfehler überhaupt. Ein Warm-up hat den Höhepunkt NICHT in der Mitte, sondern gar nicht — es baut auf und übergibt. Wer sein Warm-up wie ein Peaktime-Set plant, nimmt dem Nachfolger den Raum und muss danach selbst zurückfahren.
Was, wenn der Plan im Set nicht aufgeht?
Dann gilt der Raum, nicht der Plan. Die Planung ist dafür da, dass du die Auswahl im Kopf hast und nicht im Moment suchen musst — nicht dafür, sie abzuarbeiten. Wer nach zwei Tracks merkt, dass die Energie woanders liegt, springt in seiner Liste und behält trotzdem die Richtung.
Tool ausprobiert — wie geht’s weiter?
„1-Stunden-Set planen“ ist die passende Lektion dazu aus Phase 11: Set-Aufbau & Crowd-Reading (12 Lektionen). Im Lernpfad baust du darauf auf: Schritt für Schritt, mit Verständnis-Checks und einem Fortschritt, der gespeichert bleibt.
- —Fortschritt, XP und Streak werden gespeichert
- —12 Phasen vom ersten Track bis zum Club-Set
- —Kostenlos — kein Download, keine Zahlungsdaten
Die Tools bleiben auch ohne Konto frei nutzbar.
Wo du das lernst
DJ-Set aufbauen