Kaufübersicht
DJ-Controller: 17 Geräte im Überblick
Ein Controller ist für die meisten der Einstieg: zwei Decks, ein Mixer und eine Soundkarte in einem Gehäuse, dazu die Software. Die Unterschiede liegen weniger im Klang als in der Grösse der Jog Wheels, im EQ und darin, ob das Layout dem entspricht, was später im Club steht. Wir sortieren nach Preisklasse, weil das die erste Frage ist — und schreiben zu jedem Gerät dazu, was es nicht kann.
bis 100 €

Hercules
DJControl Inpulse 200 MK2
Der günstigste Einstieg mit Jog Wheels, Fadern und Pads — zum ersten Ausprobieren.
- Günstigster Einstieg
- Leicht und kompakt
- Einfachere Verarbeitung

Hercules
DJControl Starlight
Der kleinste Controller im Katalog — zwei Decks in Taschenformat, mit DJUCED.
- Der günstigste Einstieg überhaupt
- Passt in jede Tasche
- Sehr kleine Jog Wheels

Numark
Party Mix II
Controller mit eingebauter Lichtshow — gedacht für die Feier, nicht fürs Üben.
- Licht ist eingebaut
- Sehr günstig
- Winzige Jogs, zum Lernen kaum geeignet
100 bis 200 €

AlphaTheta
DDJ-FLX2
Der Nachfolger des DDJ-200 mit eingebauter Soundkarte — das Gerät, an dem DJLearn unterrichtet.
- Eingebaute Soundkarte
- Läuft mit rekordbox, Serato DJ Lite und djay
- Zwei Kanäle, kein Club-Layout

Pioneer DJ
DDJ-200
Der frühere Einsteiger-Standard — neu nicht mehr erhältlich, gebraucht weiter verbreitet.
- Gebraucht günstig
- Läuft mit rekordbox, WeDJ und djay
- Keine eingebaute Soundkarte — der Ton kommt aus Laptop oder Handy

Hercules
DJControl Inpulse 300 MK2
Der große Bruder des Inpulse 200: mehr Pads, mehr Tasten, Beatmatch-Hilfe mit Leuchtanzeigen — für DJUCED und Serato DJ Lite.
- Beatmatch Guide: Leuchtpfeile zeigen Tempo und Phase
- 3-Band-EQ je Kanal
- Kunststoff, kein Club-Layout
200 bis 350 €

Pioneer DJ
DDJ-REV1
Controller im Battle-Layout mit waagerechten Tempo-Fadern — gebaut für Scratch und Serato.
- Battle-Layout wie an Plattenspielern
- Echter Filter-Regler
- Ungewohntes Layout für klassisches Mixen

Pioneer DJ
DDJ-FLX4
Der Standard-Einsteiger-Controller mit Club-Layout, Soundkarte und Bluetooth-Eingang.
- Club-Layout, Übertragung auf CDJs fällt leichter
- Läuft mit rekordbox und Serato
- Teurer als der FLX2

Numark
Mixtrack Platinum FX
Zwei Decks für Serato DJ Lite mit Anzeigen in den Jog Wheels und FX-Paddles — der Numark-Klassiker im Einstieg.
- Anzeigen in den Jog Wheels zeigen BPM und Position
- Vier Decks über Layer-Umschaltung
- Kunststoffgehäuse, leichter als die Pioneer-Klasse

Native Instruments
Traktor Kontrol S2 MK3
Zwei Kanäle, große Jog Wheels, Traktor-Layout — der kompakte Einstieg für alle, die mit Traktor arbeiten wollen.
- Passt eins zu eins zu Traktor Pro
- Große Jog Wheels, klare Aufteilung
- Nur sinnvoll mit Traktor — für rekordbox oder Serato die falsche Wahl

Numark
Mixtrack Pro FX
Der kleinere Bruder des Platinum FX — dieselbe Bauform, ohne die Displays in den Jogs.
- Vollwertige Jog Wheels statt Mini-Tellern
- Effekt-Paddles für schnelle Griffe
- Kein Club-Standard

Hercules
DJControl Inpulse 500
Der grösste Hercules mit Lernhilfen — Leuchtspuren, die beim Beatmatchen mitzeigen.
- Lernhilfen direkt am Gerät
- Dreiband-EQ je Kanal
- Lernhilfen sind Stützräder — irgendwann abschalten
350 bis 600 €

Pioneer DJ
DDJ-FLX6-GT
Vier Kanäle, große Jog Wheels und Merge FX — der Schritt nach dem ersten Controller.
- Vier Kanäle
- Große Jog Wheels
- Groß und schwer
über 600 €

Pioneer DJ
DDJ-FLX10
Vier Kanäle, Club-Layout, rekordbox und Serato — mit Stems-Steuerung direkt auf dem Gerät.
- Läuft mit rekordbox und Serato DJ Pro
- Stems (Track Separation) auf dem Gerät
- Groß, schwer und teuer für ein Gerät, das einen Laptop braucht

Pioneer DJ
XDJ-RX3
Zwei Player und Mixer in einem Gehäuse mit großem Touchscreen — spielt rekordbox-Bibliotheken vom USB-Stick, ohne Laptop.
- Standalone: USB-Stick rein, kein Rechner nötig
- Bedienung wie an CDJ und DJM
- Deutlich teurer als jeder Controller

Native Instruments
Traktor Kontrol S4 MK3
Vier Kanäle und motorisierte Jog Wheels mit Haptic Drive — das Traktor-Flaggschiff unter den Controllern.
- Haptic Drive: Jog Wheels mit Motor und spürbaren Cue-Punkten
- Vier Kanäle, Eingänge für Plattenspieler und externe Zuspieler
- Groß und schwer

Denon DJ
Prime Go
Standalone-Gerät mit Akku — spielt ohne Laptop und ohne Steckdose.
- Akku an Bord: läuft ohne Steckdose
- Kein Laptop nötig
- Zwei Kanäle trotz des Preises
Häufige Fragen
Die Fragen, die vor einem Kauf wirklich gestellt werden — beantwortet aus dem, was wir belegen können. Tagespreise stehen bewusst nicht dabei.
- Welcher DJ-Controller eignet sich für Anfänger?
- Einer mit zwei Decks, brauchbaren Jog Wheels und einer mitgelieferten Software-Lizenz. Die Einsteigerklasse kann alles, was zum Lernen nötig ist — was ihr fehlt, sind grosse Jog Wheels, ein vollwertiger Kanalzug und Ausgänge für eine Anlage. Fang unten an und geh nur höher, wenn dich ein konkreter Punkt stört.
- Wie viel muss ich für einen DJ-Controller ausgeben?
- Zum Lernen reicht die unterste Preisklasse. Darüber bezahlst du vor allem grössere Jog Wheels, einen echten Mixer-Kanalzug mit EQ und Anschlüsse, mit denen du auf einer Party spielen kannst. In der obersten Klasse beginnen die Standalone-Geräte, die ohne Laptop laufen — die braucht niemand, der anfängt.
- Brauche ich zusätzlich einen Mixer?
- Nein. In einem Controller steckt der Mixer bereits drin, zusammen mit der Soundkarte. Ein eigener Mixer wird erst zum Thema, wenn du mit Plattenspielern oder separaten Playern arbeitest.
- Welche Software brauche ich dazu?
- Fast jeder Controller bringt eine Lizenz mit. Welche das ist, entscheidet der Hersteller und nicht du: Ein Gerät läuft nicht beliebig mit jedem Programm. Wenn du dich schon auf eine Software festgelegt hast, prüf die Freigabe vor dem Kauf — nachträglich lässt sich das nicht ändern.
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